Schaumwein





Der Begriff Schaumwein ist der Oberbegriff für moussierende (perlende/schäumende) Weine. Sie entstehen durch eine, manchmal zwei alkoholische Gärungen aus Weintrauben, Traubenmost oder Wein. Der Flaschendruck einfachster Schaumweine liegt bei mindestens 3 Bar und der Alkoholgehalt beträgt mindestens 9,5% Vol.

Für den Genuss von hochwertigen Schaumweinen ist auch das Glas entscheidend. Bei so genannten Sektschalen verhindert der große Durchmesser das Aufsteigen der feinen Perlen, das Bukett verliert sich und der Geschmack wird beeinträchtigt. Empfehlenswert sind Flöten- oder Tulpengläser. Das Glas sollte sich nach oben hin verjüngen und nur bis zur Hälfte gefüllt sein, damit sich das Bukett im oberen Teil des Glases entfalten kann. Hochwertige Sektflöten kennzeichnet der so genannte Moussierpunkt im Inneren des Glasbodens. Hier bilden sich viele kleine Perlen, die prickelnd nach oben steigen.

Sektgläser sollten nur mit klarem Wasser ohne Zusatz von Geschirrspülmitteln gereinigt werden, da Rückstände von Seifen zur Oberflächenentspannung des Schaumweines führen und sein Perlen einschänken.